Die besten Workout-Tipps für zuhause

Es gibt zahlreiche Gründe, um zuhause zu trainieren. Überfüllte Räume können vermieden werden, zeitlich ist man absolut flexibel, man braucht keine Tasche zu packen und hat keine Anfahrtswege. Ein Training zuhause kann Zeit und Geld sparen. Allerdings braucht es ein paar Dinge, damit das Home-Workout wirklich effektiv ist. Dazu gehören eine gewisse Disziplin und die richtige Herangehensweise. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, mit denen das Training zuhause richtig gut wird.

1.    Ein Platz nur für das Training

Ob Training mit Geräten oder ohne: Wer zuhause trainieren will, sollte sich dafür genügend Raum reservieren. Natürlich hat nicht jeder Platz für einen eigenen Fitnessraum zuhause. Doch es empfiehlt sich, einen Ort zu wählen, der sonst möglichst wenig genutzt wird. Denn wenn vor dem Training immer erst etwas anderes weggeräumt werden muss, kann das auf Kosten der Motivation gehen. Zudem sollte sich nichts in der Nähe befinden, das vom Training ablenken kann wie Telefon, Fernseher oder PC. Ein idealer Ort für ein Home-Workout wäre beispielsweise das Gästezimmer oder vielleicht auch ein Platz in einem Kellerraum oder auf dem Dachboden.

Tipp: Im Idealfall trägt man sich das Training zuhause als festen Termin im Kalender ein – und wenn es nur 10 oder 15 Minuten am Tag sind. Die Trainingszeiten sollten sich danach richten, ob man am liebsten morgens, am Nachmittag oder am Abend trainiert.

2.    Sportkleidung anziehen

Auch für ein Training zuhause sollte die Kleidung so gewählt werden, als würde das Workout im Fitnessstudio stattfinden. Denn wer sportliche Kleidung trägt, kommt gleich in die passende Stimmung und hat auch größere Lust, zu trainieren. Wer gleich am morgen trainieren möchte, sollte sich die Sportsachen neben dem Bett zurechtlegen. Dann gibt es keine Ausreden mehr. Alle anderen legen die Klamotten am Trainingsplatz bereit. Auf diese Weise ist man denkbar schnell umgezogen, sobald es Zeit für das Training ist.

Tipp: Es kann hilfreich sein, die Sportschuhe für das Workout schon eine Viertelstunde vor dem geplanten Training anzuziehen. Wer mag, erledigt dann schnell noch ein paar Dinge im Haushalt wie Aufräumen oder Wäsche aufhängen. So funktioniert das Aufwärmen vor dem Training quasi ganz nebenbei.

3.    Das ideale Equipment

Für ein Training zuhause braucht es nicht unbedingt eine große Ausrüstung. Viele Übungen funktionieren aus eigener Kraft heraus. Und wer eine Grundausrüstung wie Hanteln und eine Matte parat hat, kann ein umfassendes Training absolvieren, ohne ins Fitnessstudio zu gehen. Wer mit Gewichten trainiert, sollte zwei verschiedene Sätze haben, um das Training individuell gestalten und nach Bedarf verändern zu können.

Theoretisch können auch Suppendosen oder Wasserflaschen gestemmt werden. Doch eine echte Hantel fühlt sich einfach mehr nach Sport an, auch wenn der Effekt vielleicht der gleiche ist. Es ist hier ähnlich wie mit der Kleidung – echtes Sportequipment bringt in sportliche Stimmung.

Eine Alternative, um Widerstand aufzubauen sind Sportbänder. Diese haben den Vorteil, besonders platzsparend zu sein. Es gibt die Bänder mit unterschiedlich hohem Widerstand, so dass auch hier das Training individualisiert und gesteigert werden kann.

4.    Technische Hilfsmittel

Gerade Trainingsanfänger fragen sich, welche Übungen genau sie denn zuhause absolvieren können. Und erfahrene Sportler sind immer einmal wieder auf der Suche nach Abwechslung im Trainingsplan und neuen Übungen. Zum Glück gibt es mittlerweile großartige Tutorials auf YouTube und Fitness-Apps mit speziellen Übungen für zuhause. Das Angebot ist oft sogar kostenlos.

Tipp: Ein toller Ansporn für sportliche Leistungen ist eine passend zusammengestellte Playlist. Das Gute am Workout zuhause: Die Musik kann so laut aufgedreht werden, wie es gefällt und am besten motiviert.

5.    Realistische Ziele setzen

Trainingsanfänger müssen aufpassen, dass sie sich nicht zu viel vornehmen. Was im Home-Workout fehlt, ist der professionelle Rat eines Fitnesstrainers. Es lohnt sich, vor Beginn des Trainings ein wenig zu recherchieren und sich einen eigenen Trainingsplan auszuarbeiten. Im Zweifelsfall steigt man lieber zu langsam als zu schnell ein. Auch zeitlich sollte das Training nicht übertrieben werden. Es muss gut in den Alltag passen, damit die Motivation nicht flöten geht. Konkret bedeutet das: Lieber fünf Mal die Woche zehn bis zwanzig Minuten reservieren als zwei Stunden am Stück am Wochenende.

 

 

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